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| Die Trennsäulen von TECHLAB sind nach einer modernen Technologie mit hochstabilen und klassierten Trägermaterialien gefüllt. Die Füllungen garantieren einen langzeitigen Gebrauch, d.h. die Säulen sind unempfindlich gegen Druck- und Flussschwankungen. Bei normaler Beanspruchung mit organischen oder wässrigen Eluenten können die Säulen über Jahre hinweg ihre gleichmäßige Packung behalten. Voraussetzung dafür ist jedoch stets die sachgemäße Anwendung. |
Die Lebensdauer aller Trennsäulen
auf Kieselgelbasis wird beeinträchtigt und verkürzt sich bei:
wässriger Pufferlösungen
pH-Werten
>7,5 in wässrigen Eluenten
Betrieb von Normalphasen mit
rein wässrigen Eluenten
Verwendung
von Ionentauschern
Säulen auf Polymerbasis
dürfen
niemals mit agressiven Lösungsmitteln (Aceton, Isopropanol etc. betrieben
werden). Halten Sie sich streng an die der Säule beiliegenden Vorschriften.
Grundsätzliche
Hinweise
Trennsäulen nur für den vorgesehenen Anwendungszweck
verwenden
Lassen Sie
die Säulen nie trockenlaufen. Sehr kleine Luftblasen zerstören moderne HPLC
Säulen nicht, eingetrocknetes Säulenmaterial ist aber meist unwiederbringlich
zerstört.
Verwendung von Eluenten mit hoher Qualität und Reinheit
(p.a. Qualität)
Beachten Sie
bei Laufmittelwechsel stets die vollständige Mischbarkeit der Eluenten
untereinander. Eine neue Trennsäule enthält den im Testchromatogramm
angegebenen Eluenten.
Lagern Sie
benutzte Säulen immer in dem Eluenten, in dem Sie Ihnen zugeschickt wurden.
Pufferlösungen
sollten vorher durch Spülen mit wässrigem Laufmittel entfernt werden.
Verwenden Sie
die Säule immer in der mit dem Pfeil angegebenen Flussrichtung (Ausnahme: Rückspülung)
Konditionieren Sie die Trennsäule für das zu lösende Trennproblem.
Durch eine gute Konditionierung der Säule
kann die Trennleistung deutlich erhöht werden
Eine mangelnde Inertheit des Trennphasenmaterials (nicht endcappbare acide
Zentren, Metallkontaminationen) bei RP-Phasen kann Ursache für eine vorzeitige
Säulenalterung sein. Wenden Sie möglichst RP-Phasen mit einer hohen Reinheit des
Gelmaterials an.
Bei der Lokalisierung von Störungen erreichen Sie am ehesten Ihr Ziel,
wenn Sie zunächst die Eluentenfilter und die Guardsäule auf Durchlässigkeit
überprüfen und dann die Suche auf die Vorsäule und die Trennsäule
ausdehnen.
Schmutz ist der
größte Feind aller Trennsäulen. Diese können aus der HPLC-Apparatur
(z.B. Abrieb von Pumpendichtungen), dem Eluenten und der Probe (z.B. Präzipitate der
Probenmatrix) stammen.
Verwenden Sie
IMMER Eluentenfilter (In-Line-Filterfritte) und/oder Guardsäule (Vorsäule)
zwischen Probeaufgabe und Säule. Auch matrixbedingter kolloidaler
Schmutz aus der Probenextraktion führt sehr schnell zu einer Verschmutzung
der Vorsäule bzw. des Säuleneingangsfilters. Der Aufwand, der zum Schutz der Trennsäule betrieben wird, zahlt sich in der Lebensdauer
der Trennsäule aus.
Wechseln Sie
Inline-Filter oder Vorsäule regelmäßig, spätestens aber, wenn der Druck
stark ansteigt.
Inline-Filter
können im Ultraschallbad gereinigt werden (Vorsicht mit Tensiden, sie können
die Säule schädigen)
Sie sollten
Laufmittelgemische immer frisch filtern, reine Eluenten in Analysenqualität
können Sie direkt einsetzen.
Leeren und
reinigen Sie die Eluentenbehälter immer vollständig, bevor Sie sie wieder
befüllen.
Bitte eine große Sorgfalt bei der Probenvorbereitung und Matrixabtrennung
walten lassen. Stets nur mikrofiltrierte
Proben aufgeben.
Beachten Sie
den Säulenvordruck und seine Veränderung. Leckagen bewirken einen Druckabfall.
Ursache
von Vordruckerhöhungen kann eine Ansammlung von Schmutzteilchen
auf dem Glasfaserfilter hinter dem Säulenendfitting am Säulenkopf sein,
der sich punktförmig vor der Kapillare konzentriert.
Bei einem evtl. Wechsel des Säuleneingangsfilters lösen Sie
den Teflonring und das Sieb mit einer Nadel mit größter
Vorsicht vom Rand her, so dass die Säulenfüllung nicht beschädigt
wird und keine Totvolumina entstehen, die eine Ursache für Peaktailings
und Doppelpeaks sind. Das unterste Sieb sollte dabei nicht von der Packung
gelöst werden.
Schmutz aus dem Eluenten sammelt sich häufig in den Pumpenköpfen,
der sich lösen kann und durch Ablagerung auf Vorsäulenfiltern
zu Schwierigkeiten führt, insbesondere bei Eluentenwechsel. Reinigen der Pumpe
und die Anwendung von Eluentenfilter und Guard-Säulen hinter der Pumpe
wirken präventiv.
Hinweise zum Rückspülen von Trenn- und Vorsäulen,
um sie zu reinigen:
Flußraten
2 mm i.D. - 0,25 ml/min maximal
3 mm i.D. - 040 ml/min maximal
4 mm i.D. - 0,70 ml/min maximal
4,6 mm i.D. - 1,0 ml/min maximal
a) Reversed-Phasen
Säule entgegen der normalen Flußrichtung einbauen
5 min mit Acetonitril bzw. Methanol
Wasser mit 2-3 Tropfen H3P04
pro Liter, bis ein Druckminimum erreicht ist
5 min Acetonitril bzw. Methanol und Säule wieder in normaler Flußrichtung einbauen.
Sind die Verschmutzungen besser alkalisch dispergierbar, kann ein wenig Triethylamin (ca. 50 µl) auf die Säule dosiert werden und anschließend die Spülung mit dem Wasser erfolgen.
b) Normalphasen
Säule entgegen der normalen Flußrichtung einbauen
10 min Hexan mit
20% Isopropanol
30 min n-Hexan
(wasserfrei) und Säule wieder in normaler Flußrichtung einbauen.
(Bei Aminophasen empfielt
sich auch die Dosierung von Triethylamin vor dem Spülvorgang).
Bitte beachten: Die Trennsäule enthält den im Testchromatogramm angegebenen
Eluenten. Sollte eine mit n-Heptan (n-Hexan) beladene Säule auf einen
wasserhaltigen bzw. mit n-Heptan nicht mischbaren Eluenten umgestellt werden,
ist eine Zwischenspülung mit 1-Propanol bzw. Tetrahydrofuran erforderlich.
Bei weiteren Fragen zur Anwendung stehen wir Ihnen gern jederzeit zur Verfügung.
Das Merkblatt wird mit freundlicher Empfehlung der VDS Optilab veröffentlicht.
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