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Die nachfolgende Anleitung gilt für alle Ventile dieser Bauart, gezeigt wird ein Ventil in einem älteren Autosampler der Firma Spark
Funktion
des Rheodyne Schaltventils (z.B. im Autosampler)
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Die Probe tritt an Port 4 in das Ventil ein, durchquert die
Loop zwischen 5 und 1 und tritt dann an Port 6 aus und verlässt über
die Pumptubing-Cassette den Autosampler. Die Pumpe ist an Port 2
angeschlossen, die Säule an Port 3.Im Moment der Injektion dreht sich
das Rotor-Seal im Inneren des Ventil und verbindet 2 mit 1 und 5 mit 6. Wichtig: die Belegung der Ports kann auch anders sein, je nach Hersteller des Autosamplers! Das Ventil ist ja völlig symmetrisch, sofern man die Logik beachtet, können die Anschlüsse beliebig erfolgen, sofern die Funktion beim Schalten richtig ist. Bei allen Spark Autosamplern liegt die Loop auf 1 und 4, die Pumpe auf 2, die Säule auf 3 und Proben Zu-und Ablauf sind auf 5 und 6. Die Probe wird nun vom Eluentenstrom quantitativ auf die Säule transportiert, allerdings nur, wenn: 1) Die Loop korrekt mit Probe beladen wurde 2) Weder Rotor-Seal noch Stator Kratzer haben. |
Lösen Sie zunächst
die 3 Befestigungsschrauben und ziehen Sie dann den Kopf (Stator) ab.
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Fassen Sie
das Gehäuse und ziehen Sie es nach vorne ab, es sitzt manchmal ziemlich
fest.
Die Achse mit dem Rotor Seal liegt jetzt frei. Lösen Sie, evtl. mit
einem
kleinen Schraubendreher, das Rotor Seal aus seiner Halterung. Dahinter
befindet
sich eine weiße Dichtung, die verhindern soll, daß bei Leckage
Flüssigkeit
ins Innere dringt. Hinter der Dichtung ist noch ein roter Abstandsring,
in Bild
6 gut sichtbar.
Wenn die Dichtung nicht beschädigt ist, muss sie nicht ausgewechselt
werden.
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Setzen Sie
das neue Rotor Seal auf die 4 Führungsnippel.
Die
Kerbe vom
Rotor Seal muss genau auf den Stop-Pin zeigen. Rechts und links sehen
Sie 2 Löcher,
in diese müssen die beiden Pins im Gehäusedeckel (Bild 8)
passen,
gleichzeitig bilden sie den Anschlag für den Stop-Pin an der
Achse.
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Der Spalt muss nun mit einer Lehre auf ca. 0,8 bis 0,9 mm justiert werden. Wichtig ist nicht der absolute Abstand, sondern dass der Spalt ringsum ganz gleichmäßig ist. Stellen Sie zunächst einen Abstand von 0,9 mm mit Hilfe der Abstandslehre und der Abstandsschrauben ein, ziehen Sie die Befestigungsschrauben dann fest an. |
Geben Sie
mit der HPLC-Pumpe Druck auf das Ventil. Ist es bei Ihrem Arbeitsdruck
dicht?
Nach 15 Minuten darf unten kein Tropfen hängen.
Wenn ja, ist die Reparatur nun fertig.
Wenn es
unten aus dem Ventil tropft, lösen Sie die Halteschrauben ein
wenig und
drehen die Abstandsschrauben höchstens 1/4 Drehung heraus, dann ziehen
Sie die
Halteschrauben wieder fest. Falls es immer noch nicht dicht ist,
wiederholen Sie
den Vorgang in sehr kleinen Schritten (1/4 Drehungen bzw. 1/10 mm
Schritten).
Stellen Sie
den Anpressdruck immer so gering wie möglich ein, also mit dem größten
Spalt,
bei dem das Ventil noch dicht ist. Zu hoher Anpressdruck belastet
bei
Motorventilen (z.B. in Autosamplern) das Getriebe so stark, dass es
beschädigt
wird. Druckluft-Antriebe sind da wesentlich robuster, aber nur noch in
alten
Autosamplern in Gebrauch. Ein erhöhter Anpressdruck ist nur bei
hohem
Arbeitsdruck erforderlich, ansonsten führt er zu schnellem Verschleiß
des
Rotor Seals und hohem Umsatz bei TECHLAB. :-)
Führen Sie nach Instandsetzung des Ventils einen
Reproduzierbarkeitstest durch.
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