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Wissen Sie eigentlich... |
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Wie funktioniert AGNOS?
Sie benötigen
die Software auf Ihrem Rechner (unter DOS)
Jede Säule
bekommt ein Etikett mit einem Mikrochip. Auf diesen werden folgende Daten von
Ihnen per Computer und Editierstation geschrieben:
| 1 | Laufende Nummer der Säule | SP1234545 | ![]() |
| 2 | Laboreingangsdatum | 12.06.96 | |
| 3 | Füllmaterial | ODS Hypersil | |
| 4 | Füllfirma | Techlab | |
| 5 | Chargenbezeichnung | X12345 | |
| 6 | Säulendimension | 250 x 4,6 mm | |
| 7 | Partikelgröße µm | 5 | |
| 8 | Eingesetzt für Projekt | Coffein in Kaffee | |
| 9 | Freigegeben für Methode | Qual.Sich.1 | |
| 10 | Freigabe durch | Name | |
| 11 | Laborausgang | ||
| 12 | Laufende Anzahl der Injektionen | 0000 |
Sobald die Säule in die HPLC eingebaut worden ist, wird sie von AGNOS erfasst. Bei jeder Injektion werden die Daten ausgelesen und zusammen mit Datum und Uhrzeit sowie Messplatzbeschreibung im Computer gespeichert. Gleichzeitig wird der Injektionenzähler auf dem Etikett ( =Mikrochip) um den Wert 1 hochgesetzt.
Die gespeicherten Daten lassen sich zu individuellen Reports verarbeiten, ausdrucken, archivieren und exportieren. Es lassen sich somit komplette Lebensläufe einzelner Säulen erstellen oder Statistiken über 50, 500 oder 5000 Säulen.
Was benötige ich, um AGNOS in meinem Labor zu nutzen?
Ein AGNOS
Etikett für jede Säule. Dieses ist beliebig oft wiederverwendbar, alte Daten
werden mit einem Master-Paßwort gelöscht.
Eine
Editierstation zum Bearbeiten, d.h. Schreiben und Lesen der Etiketten.
Eine
Lesestation für jede HPLC Anlage
Einen Computer,
der die Daten sammelt. Jede Station ist über die RS 232 Schnittstelle mit
dem Computer verbunden, bis zu 15 Stationen (HPLC-Anlagen) können dabei in
Serie geschaltet werden. Die Editierstation kann anstelle einer Lesestation
angeschlossen werden, es empfiehlt sich aber ein eigener Computer hierfür. Das
kann zum Beispiel auch ein Laptop sein, der nach Bedarf eingesetzt wird. Es
werden keine besonderen Anforderungen an den Computer gestellt, die Software läuft
unter DOS.
Wie installiere ich AGNOS in einem bestehenden System ?
Die kleine
„black box“ von AGNOS wird irgendwo befestigt, wo Platz ist, lediglich die
Antenne muss in der Nähe der Säule montiert werden.
Verbinden Sie
nun noch den Injekt marker Ausgang Ihres Probengebers mit der „black-box“
und diese dann mit dem Computer - fertig.
Die Antenne
kann auch sehr gut im Säulenofen untergebracht werden, der TECHLAB
Ofen K-7 wird als Option mit installiertem AGNOS ausgeliefert.
Können die Säulendaten in mein bestehendes Datensystem übernommen
werden?
Ja, wenn Ihr
System den Import von ASCII-Zeichen an einem COM-Port zulässt. Unsere
Softwarespezialisten helfen Ihnen gern.
Wie sicher sind die Daten auf dem AGNOS Etikett?
Normale
HPLC-Temperaturen können die Daten nicht beeinflussen, Strahlung und
Magnetfelder auch nicht.
Ohne Passwort
sind die Daten nicht änderbar, beim Löschen mit dem Master-Passwort werden
alle Felder mit Leerzeichen überschrieben. Es gibt keine "Löschen"
Funktion
Wie unterscheidet sich die Säulenidentifizierung der HP 1100er Serie vom
AGNOS-System?
Beide basieren
auf dem gleichen Patent und arbeiten sehr ähnlich. Einzelheiten finden Sie bei Agilent Technologies, ehemals Hewlett Packard.
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